Brigitte Liebel – BEST OF

BRIGITTE LIEBEL ° LICHTSAMMLUNGEN
13. April bis 11. Mai 2024
Eröffnung | Freitag, 12. April 19.00 Uhr
Einführung | Gerd Stenmans, Fotoingenieur, Düsseldorf
Öffnungszeiten:
Do. – Fr. 16.00 -19.00 Uhr, Sa. 11.00 – 17.00 Uhr
Brigitte Liebels Arbeit beschäftigt sich mit Licht und Zeit.
In der Ausstellung „Best-of“ zeigt die Künstlerin Lichtsammlungen aus zwei Jahrzehnten. Mit meist selbstgebauten Lochkameras bannt Brigitte Liebel Licht auf Fotopapier. Dabei entstehen immer Serien, aus denen die Künstlerin gezielt Bilder auswählt. Manchmal werden die ausgewählten Bilder zusätzlich digital oder manuell bearbeitet. Das Besondere an dieser Ausstellung ist, dass eine große Anzahl der verwendeten Lochkameras zu sehen ist. Es bleibt dem Betrachter überlassen, zu entschlüsseln, welche Serie mit welcher Kamera entstand.
Openpress Project
März bis 30. März 2024
Projektplanung und Kuration: Julian Herstatt
Druckerpresse für zuhause – das Open Press Project
Seit 2018 stellt das Open Press Project kostenfrei die Vorlage für den 3D-Druck einer
Mini-Druckerpresse zur Verfügung. So können Künstler:innen weltweit mit
traditionellen Drucktechniken wie Radierung oder Linolschnitt arbeiten – von zuhause
oder unterwegs.
Seit mehr als 500 Jahren steht die Druckerpresse für Demokratisierung. Die ersten Pressen
aus Holz ermöglichten mehr Menschen denn je Zugriff auf Texte und brachten so auch die
westliche Wissenschaft massiv voran. Auch der Kunstmarkt wurde durch Drucke
revolutioniert: Künstler:innen wie Rembrandt konnten neben aufwändigen Ölgemälden zeitund
ressourcensparend Drucke erschaffen, gedruckte Reproduktionen von Gemälden
konnten kostengünstig verbreitet werden. So wurde das Elitenprodukt Kunst auch
Bürger:innen jenseits der Oberschicht zugänglich.
Heute ist diese Demokratisierung ins Stocken gekommen. Zwar werden nach wie vor
Kunstdrucke produziert, künstlerische Drucktechniken wie Radierungen oder Reliefdrucke
sind jedoch nur noch einem sehr kleinen Personenkreis zugänglich. Denn Druckerpressen
sind groß, schwer und sehr teuer und werden daher nur noch an wenigen
Kunsthochschulen, Werkstätten oder privaten Institutionen vorgehalten.
Das Open Press Project ist angetreten, das zu ändern. Wie? Mithilfe einer kleinen
handlichen Druckerpresse, die im 3D-Druck selbst hergestellt werden oder beim Open Press
Project zum Selbstkostenpreis bestellt werden kann. So können Menschen überall auf der
Welt verschiedenste Drucktechniken kostengünstig für ihre Kunst einsetzen, ganz einfach
vom Küchentisch. Die 3D-Druckdateien für die Presse sind kostenfrei im Internet zugänglich
und wurden mittlerweile mehr als 60.000 mal heruntergeladen.
aus Liebe zum Druck – die Geschichte des Open Press Project
Ins Leben gerufen wurde das Open Press Project 2018 von Martin Schneider, ein Jahr
später kam Dominik Schmitz dazu. Beide sind Designer aus Köln. Getrieben von der
eigenen Liebe zu diesen sehr alten Techniken suchte Schneider nach einer Möglichkeit,
Druckverfahren für mehr Menschen zugänglich zu machen. Denn vor allem
Tiefdruckverfahren, bei denen die Farbe in Vertiefungen auf der Druckplatte aufgetragen
wird, standen bis dato nur einem sehr kleinen Kreis von Künstler:innen zur Verfügung.
Schnell war klar: Die größte Hürde ist der Zugang zu einer Druckerpresse. Ohne
Druckerpresse können viele Techniken nicht umgesetzt werden. Radierungen beispielsweise
erfordern einen sehr hohen und gleichmäßigen Druck. Das ist händisch kaum möglich. Die
nötigen Druckerpressen aber sind sehr groß, sehr schwer, schwierig zu transportieren und
sehr teuer. Den meisten Menschen fehlt hierfür schlicht das Budget und der Platz.
Doch Schneider fand eine Lösung: die Druckerpresse zum Selbermachen. Genauer gesagt:
selbst drucken. Als Teil einer Prüfungsarbeit an der KISD Köln International School of
Design entwickelte er Pläne für den 3D-Druck einer Mini-Druckerpresse. Diese stellte er im
Anschluss kostenfrei im Internet zur Verfügung. Das Open Press Project war geboren.
Text: Open Press Projekt, Köln


40 Jahre Lithografie

Gabriele Wübben
13. Januar bis 10. Febraur 2024
Eröffnung | Freitag, 12. Januar 19.00 Uhr
Einführung | Herbert X. Maier
Öffnungszeiten:
Do. – Fr. 16.00 -19.00 Uhr, Sa. 11.00 – 17.00 Uhr
Gezeigt werden in der Künstlerwerkstatt Lithografien von Gabriele Wübben, aus 40 Jahren, in denen Sie verschiedenste Arbeitstechniken im Bereich Litho zu künstlerischer Reife heranwachsen ließ.
3945

Foto: Jürgen Rösch
Manana Makaryan
Milena Gevorgyan
Lilit Arzumanyan
Mane Khachatryan
26. November bis 16. Dezember 2023
Eröffnung | Sonntag, 26. November 2023 | 15.00 Uhr
Einführung | Herbert X. Maier
Beitragsbild
Foto: Jürgen Rösch
Seit Mitte Oktober sind bei uns 4 Armenische Künstlerinnen zu Gast. Sie arbeiten momentan intensiv in unserer Werkstatt und bereiten eine interessante Ausstellung vor. 3945 ist der Titel dieser Ausstellung; es ist die Anzahl der Kilometern, die die vier von Jerevan nach Freiburg zurückgelegt haben.
Vermittler und Betreuer dieses Projekts ist der Freiburger Künstler Herbert X. Maier, der bereits dreimal in Jerewan war, dort 2018 eine Ausstellung in der Nationalgalerie von Armenien hatte und seither Workshops für Studierende an der Armenian State Academie of Fine Arts und in den internationalen TUMO Studios gab.
jwd

Foto: Jürgen Rösch
Objekt | Video |Performance
16. September – 14. Oktober 2023
Eröffnung mit Perfomance:
Freitag | 15. September | Nocturne | 18 – 22 Uhr
Performance:
freitags | 18 – 19 Uhr | 22.09., 29.09, 06.10.
Samstag |14. Oktober | Finissage | 14 Uhr
Die Ausstellung „jwd“ von Jürgen Oschwald in der Künstlerwerkstatt L6 präsentiert eine Reihe von Kunstwerken, darunter Objekte, Zeichnungen, Collagen und Videos. Die Bedeutung der Abkürzung „jwd“ bleibt offen und interpretierbar, von „Jürgen war da“ bis hin zu anderen Möglichkeiten wie „janz weit draußen“ oder „Ja wozu das?“. Die Ausstellung beinhaltet auch regelmäßige Performances, bei denen Jürgen Oschwald und andere Künstler*innen auftreten. Die Werke sind oft durch den jeweiligen Moment, Ort und Kontext beeinflusst, in dem sie entstanden sind. Die Ausstellung ermutigt dazu, die Tiefe und Verbindung der Kunstwerke zu erforschen. Jahrmarkt, Wildwuchs, Dauerthema.
Beitragsbild
Foto: Jürgen Rösch
Glück im Unglück

Alexander Schönfeld
16. Juni bis 8. Jul 2023
Eröffnung: Donnerstag, 15. Juni 19.00 Uhr
Begrüßung: BiGitte Rost
Einführung: Margot Degand
Unter dem Titel „ GLÜCK IM UNGLÜCK“ zeigt Alexander Schönfeld eine Zusammenstellung von großformatiger Grisaillemalerei auf Packpapier mit kleinformatigen farbigen Bildern auf Leinwand.
Erstere zeigen die Wiedergaben von Zeitungsfotos, auf denen Unfälle im Verkehr und im globalen Krisenmodus zu sehen sind, letztere Angebote aus französischen Immobilienzeitschriften, mit denen der Traum vom häuslichen Glück neue Nahrung bekommt.
Das wahre Glück aber, so der Künstler, ist nicht im gesellschaftlichen Diskurs zu finden, nicht im Streben nach Privatbesitz, sondern in der Malerei selbst und ihren Möglichkeiten der Konzentration und Vergegenwärtigung.
Mitgliederausstellung

17.9.2022 – 16.10. 2022
Vernissage: 17.9.2022, 18.00 Uhr
24.9. Tag der offenen Tür in der Künstlerwerkstatt
Öffnungszeiten:
Donnerstags & Freitags 16.00 -19.00 Uhr
Samstags 11.00 – 17.00 Uhr


